Ich wusste gar nicht, dass Tee schlecht werden kann. Beim Aufräumen hab ich allerdings festgestellt, dass viele meiner Teepackungen schon seit Jahren abgelaufen sind. Also hab ich meinen Korb ausgemistet und jetzt sind nur noch ganz wenige Sorten da… Ich muss wohl demnächst mal Tee-Shoppen gehen.

Fensterdeko ist ja immer so eine Sache, wenn man mit Katzen in einem Haushalt lebt. Heute Morgen sammle ich zum gefühlten hundertsten Male die von den Katzen (ja, es waren beide die Übeltäter) die Fließsterne von Fensterbrettern und Fußboden zusammen um sie wieder an die Fenster zu kleben. In der Hoffnung, dass sie diesmal länger hängen bleiben…
Schön ist allerdings die Arbeitsatmosphäre, wenn Katzen auf Bücherstapeln oder Texten liegen, die man eigentlich gerade für seine Promotion lesen möchte. Katzen haben dabei interessanterweise einen siebten Sinn für Timing: Die Arbeitsunterlagen sind solange uninteressant, bis man sich gedanklich aufrafft und entscheidet, sich innerhalb der nächsten 5 Minuten an den Arbeitstisch zu setzen. Man kann davon ausgehen, dass 4 Minuten nach diesem Beschluss wahlweise eine oder gleich beide Katzen finden, der Arbeitstisch wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Nickerchen. Natürlich auf genau dem Text, den man unbedingt als erstes lesen muss…
Ich habe mich ja damit abgefunden, dass wir keine “normalen” Katzen haben. Die beiden lieben einen Karton mehr als irgendwelches tolles, teures Spielzeug. Obwohl das gar nicht so unnormal ist, anderen Katzen geht das offensichtlich genauso. Jedenfalls haben dute Freunde von uns auch einen Stubentiger, und Madama Micky hat die tolle Holzkiste, aus der man Spielzeugmäuse etc. aus verschieden großen Löchern angeln kann, einfach links liegen gelassen. Wir haben die Kiste jetzt probehalber mit zu unseren Samtpfoten genommen, und schau an: unsere Tiger sind ganz begeistert! Die Kiste wird jetzt immer abends rausgeholt und Max ist damit auch ziemlich lang beschäftigt! Tolle Sache, das!
Dafür hat Max mir heute Morgen bewiesen, dass er trotzdem ein durchgeknallter Kater ist: Anstatt aus seinem tollen großen Wassernapf zu trinken bevorzugte er heute die dreckige Pfütze auf dem Balkontisch…
Tja, Plasmaspenden vertrag ich noch schlechter als Blutspende. Ich hab nur ein paar Minuten durchgehalten, dann wurde mir komisch. Hab ich den Schwestern natürlich gesagt und die haben die Spende dann abgebrochen und mich mit Cola und Kreislauftropfen aufgepäppelt. Das war also die erste und letzte Plasmaspende für mich. Blut werde ich weiterhin spenden, das ist ja nur 4 mal im Jahr, und wenn ich immer gut liegen bleiben, dann geht das schon.
Jetzt ruh ich mich erstmal gut aus und les weiter Vampire Academy…
Ich kann echt nicht über den Campus laufen, ohne mir irgendwas zu tun. Gestern beim Plakate kleben bin ich irgendwie mit meiner Tasche an einer Tür hängen geblieben, die dann mit voller Wucht auf meinen rechten Unterarm geknallt ist. Zur Zeit lässt für Außenstehende nur ein leicht blau-lila Schimmern darauf schließen, dass da irgendwas ist. Für mich ist es die ganze Zeit klar, weil es höllisch weh tut! Boah, kann mich mal jemand bitte in so eine Sicherheitskugel stecken! *aua*
Uiuiui, wie aufregend!
Ich kann ja schon in die nächsten Semester des Online-Vorlesungsverzeichnisses schauen, weil ich als Studienkoordinatorin natürlich einen Zugang habe um unsere Veranstaltungen reinzustellen, bevor das Online-Vorlesungsverzeichnis für die Studis freigeschaltet wird. Also hab ich mal so durch die Veranstaltungen des nächsten Semesters geschaut, ob was für unser Studienprogramm interessant sein könnte, und finde: mein Seminar! *freu*
Ja, ich biete tatsächlich im nächsten Semester ein eigenes Seminar an. Ein Praxisseminar in der Germanistik. Ich mache mit den Studis eine Germanistik-Zeitung. Dafür plane ich auch gerade eifrig, habe festgestellt, dass das Semester viel zu kurz ist, und die halbe Bib hab ich auch schon leer geräumt.
Merkwürdig, sich jetzt als Lehrende wieder zu finden… merkwürdig schön.
Die beiden Fellnasen, denen wir freundlicherweise dienen dürfen sind ja nun seit fast einem Jahr bei uns. Und da meint man eigentlich, dass man sie schon recht gut kennen gelernt hat. Zum Beispiel und weil es einer der wichtisten Bestandteile eines Katzenlebens ist: das Futter. Kessie frisst so ziemlich alles, was man ihr vor die Nase hält. Wenn sie mal krank werden sollte, dann kann man Tabletten ohne Probleme in Leckerlies oder Käse oder Schinken o.ä verstecken. Max ist da schon ein schwierigerer Fall. Als er bei uns einzog hat er ganze vier Tage tatsächlich gar nichts gefressen. Inzwischen vertraut er uns weitgehend genug um uns zu glauben, dass wir ihn tatsächlich nicht vergiften wollen. Max ist aber wahrscheinlich der einzige Kater der Welt, der Katzen-Leckerlies, Schinken, Käse und Co. verabscheut. Er schmeißt den Schinken zwar durch die Wohnung und jagd ihn. Aber fressen? Fehlanzeige! Nur ab und an mal ein Schlückchen, besser: eine Pfote Milch, mehr ist nicht drin. Meint man! Gestern hat Max unseren Nachbarn, ebenfalls Katzenbesitzer und bei uns zum Kaffeetrinken eingeladen, mal zeigen wollen wie lustig er ist und hat die kleinen Papierbackförmchen (ja: Plural!) aus dem Mülleimer geangelt und ist damit quer durch die Wohnung gerannt um die Krümelchen zu fressen!
Fazit: Max ist also ein Muffin-Kater! Und wir brauchen einen neuen Mülleimer in der Küche. Als wir nämlich nochmal raus in den Garten sind und den Mülleimer mit den geliebten Muffinkrümmeln in den Backförmchen nur mit Pappe und darauf dem schweren Handstaubsauger abgedeckt haben, hat das den Max nicht wirklich aufgehalten die Förmchen in der gesamten Wohnung zu verteilen… Er war danach augenscheinlich zufrieden.