So, es ist offiziell. Meine zweite Lehrveranstaltung in diesem Semester in der Germanistik befasst sich mit meinem Magisterarbeitsthema, das ich von den Studis nochmals bearbeiten und dann zur Ausstellung machen lasse. Titel der Veranstaltung: Praxisorientierung I: Kindheitskonstruktionen in Kinderbüchern der DDR – Eine Ausstellung.
Jetzt brauch ich nur noch eine/n Tutor/in und einen Zeitplan und vielleicht sollte ich meine Magisterarbeit nochmal lesen… Ui, davor graut es mir am meisten. Ich mag meine Texte meistens später nicht mehr und vermeide, es strikt sie nochmals zu lesen. Aber hier bleibt mir wohl nichts anderes übrig, da sie Grundlage des Seminars sein wird.
Ich hab nun endlich mal meine Magisterarbeit veröffentlicht. Ganz einfach über den Grin-Verlag als Book on demand. Schon lustig, wenn man bei Amazon seine Magisterarbeit sieht…
… hat sie noch nicht, aber sie steht schon im Kasseler Opac: meine Magisterarbeit!
Das ist vielleicht ein komisches Gefühl zu wissen, dass Studies demnächst mit meiner Arbeit ihre Referate, Hausarbeiten und Abschlussarbeiten schreiben können. Bin mal gespannt, wie oft es ausgeliehen wird.
Ich hab ja tatsächlich schon überlegt meine Arbeit über Grin zu veröffentlichen. Kann mich aber noch nicht so richtig dazu entschließen.
Habe heute (inoffiziell) meine Note für die Magisterarbeit erfahren (ich hab also noch nichts Schriftliches). Die beiden Prüfer haben unabhängig voneinander die Arbeit mit der gleichen Note bewertet. Und auch wenn es keine 1 geworden ist, bin ich doch zufrieden. Ich hab dann auch mal heute nachgeschaut, wie die nächsten Prüfungsleistungen denn eigentlich zu der Gesamtnote zusammengerechnet werden, und jetzt hab ich nochmehr Panik vor der Prüfung morgen, die zählt nämlich ziemlich viel, wenn ich das richtig verstanden habe!
So, deswegen gehe ich mir jetzt nochmal ein paar Jahreszahlen und Namen in mein Gehirn trichtern… Eigentlich sollte man das in der Abschlussprüfung Erziehungswissenschaft auch mal thematisieren: aus pädagogischer Sicht sind diese Prüfungen ja nicht besonders effektiv - besonders für jemanden wie mich, die schon Wochen vor dem Prüfungstermin Panikattacken bekommt!
Letzte Woche meine Magisterarbeit eingereicht - erster Abschied.
Heute meinen Fachschaftsschlüssel abgegeben - zweiter Abschied.
Mit dem Studienabschluss erfährt man einige Abschiede. Irgendwie verabschiedet man sich auch von der Uni. Von der HoPo hab ich mich ja schon längst verabschiedet. Den Schlüssel zum Fachschaftsraum jetzt abzugeben ist das letzte Zeichen dafür. Aber auch ein Schritt in eine andere Richtung - die Schlüssel zu “meinen” Büros habe ich schließlich noch. Schleichend zeigt sich auch in Gesprächen mit KommilitonInnen, dass man selbst langsam nicht mehr zu “deren” Statusgruppe gehört. Irgendwie fühl ich mich gerade dazwischen - zwischen Studentin und Angestellte.
Ich bin fertig! Die Magisterarbeit ist gedruckt, gebunden, unterschrieben und abgegeben!
Am heutigen Tage habe ich wohl ziemlich alle Gefühlslagen, die ein Mensch nur haben kann innerhalb von ein paar Stunden erlebt und fühl mich jetzt ziemlich ausgelaugt, fertig mit den Nerven, aber auch irgendwie froh, dass das Baby jetzt auf seinem Weg ist.
Auf dem Weg ist es auch buchstäblich, denn zu Frau Mutter und Frau Schwiegermutter ist jeweils ein Exemplar unterwegs. Auf der Poststelle habe ich dann auch gleich mit dem Postangestellten geschnackt, der hat nämlich Lehramt studiert und seine Examensarbeit über die Zeitschrift Neues Deutschland geschrieben.
Dann habe ich noch eine Kommilitonin getroffen und mit ihr über Prüfungen, Prüfer und Prüfungsthemen gequatscht, und dann habe ich die bestellten Bücher - Iwein und ein Reclambüchlein über höfische Romane - bei Unibuch abgeholt.
Zur Feier des Tages hab ich mir noch ein Stück leckerer Holländischer Kirschsahne-Schnitte gegönnt und gleich gibt’s noch einen Kaffee.
Lesen für die Prüfungen wird heute nix - ich mach heute Pause! Pause beinhaltet aber auch einen feucht-fröhlichen Abend in der Milchbar in Kassel! Wer Zeit hat: vorbeikommen!
Es geht in den Endspurt was die Magisterarbeit angeht! Nachdem mir gestern gar nichts Schlaues mehr einfallen wollte, habe ich heute Morgen richtig gut arbeiten können: Die Einleitung ist zum großen Teil fertig. Das Fazit meiner Schlussbetrachtung hab ich heute in der Sonne vor der Mensa geschrieben - das ging erstaunlich gut! Jetzt muss das nur noch eingetippt werden, die Schlussbetrachtung nochmal überarbeitet und die Einleitung fertig geschrieben werden. Dann können meine Lektoren morgen über diese beiden Teile nochmal ihre Anmerkungen geben, und am Donnerstag wird das gute Stück dann gleich in mehrfaches Auflage gedruckt und abgegeben… Wahnsinn! Ein ganz merkwürdiges Gefühl ist das!