Am letzten Dienstag hatte ich das vorläufig letzte Gespräch zu meiner Stipendiumsbewerbung. Die Gutachten der Vertrauensdozentin und der StipendiatInnengruppe sind auf dem Weg zur Stiftung. Jetzt heißt es warten: Am 23. September entscheidet das Gremium darüber, ob ich für die nächsten 2 Jahre ein Stipendium von ihnen erhalte um meine Doktorarbeit zu schreiben. Ich hoffe sehr darauf, und werde natürlich weiter davon berichten .
Das Semester läuft nur noch eine Woche und danach wird es auf dem Campus wieder etwas ruhiger. Irgendwie freue ich mich schon darauf. Das Sommersemester war irgendwie sehr anstrengend und gerade in meinem Germanistik-Seminar ist so viel schief gelaufen, dass ich froh bin, dass es jetzt vorbei ist.
Außerdem freue ich mich auf unseren Urlaub. Diesmal wird es ein richtiger Familienurlaub: Peter und ich fahren mit meiner Mutter in die Südschweiz um Peters Mutter zu besuchen und dort Urlaub zu machen. Anfang August wollen wir für 1 1/2 Wochen nach Lugano fahren. Und da Urlaub bei uns heißt, viel nichts zu tun, bin ich natürlich schon auf der Jagd nach Lesestoff. Bisher ist folgendes geplant:
Das sind 1311 Seiten und sollte also reichen.
Ich hab ja versprochen, dass es, sobald die Küche fertig ist, auch Photos von der Umbauaktion kommen. Insgesamt hat es fast eine Woche gedauert, bis tatsächlich alles fertig und an seinem Platz war. Continue Reading…
Unsere neue Küche (die alte Einbauküche von Peters Mutter) ist gestern bei uns angekommen. Hat auch alles wunderbar geklappt: Alle Möbel sind im Keller untergekommen und nachdem unsere Transporteure (meine Mama und ihr Lebensgefährte) noch Kuchen und Chili mit uns gefuttert, und unsere Helfer losgezogen sind um den Rest ihres Freitages zu genießen, haben Peter und ich alle Möbel, so gut es ging, vermessen und haben uns an die Planung gemacht.
Voraussichtlich in zwei Wochen wird es also bei uns eine Umbau-Aktion geben, nach der unsere Küche wieder in schönem weiß und mit einer Einbauküche (mit Spülmaschine!!!) erstrahlt.
Ich bin gespannt und werde natürlich fotografisch berichten.
Für meine erste Sitzung im Erzählcafé, dass das Thema “Kinder- und Jugendbücher” behandeln wird, habe ich die letzten Tage schonmal einige Bücher zusammen gesammelt. Da es auch um das eigene Lieblingskinderbuch gehen soll, habe ich auch mein Lieblingskinderbuch besorgt. “Der kleine Angshase” war für mich als doch sehr ängstliches Kind immer eine Identifikationsfigur und ich habe mir das Buch mehr als oft vorlesen lassen. Da es nun schonmal auf dem Couchtisch lag, musste ich es heute auch gleich lesen und sofort waren die Erinnerungen an das Buch wieder absolut präsent. Der kleine Angsthase, der immer vor allem Angst hat - ich - und der böse Wolf, der den ganz kleinen Ulli schnappt. Und der Angsthase vergisst seine Angst und rettet ganz mutig seinen kleinen Freund - das ich, das ich sein wollte.
Jetzt das Buch nochmal zu lesen, hat mir gezeigt, wie stark mich das Buch beeinflusst hat und meine Helfernatur gestärkt hat. Ich bin immernoch oft ängstlich, aber gerade um zu helfen vergesse ich meine Angst und helfe - auch mir selber, in dem ich mir neue Sachen zutraue.
Für jedes Kind - ängstlich oder mutig - ein schönes Buch mit einer schönen Geschichte und der richtigen Intention.
Ich wünsche euch allen noch einen schönen Ostermontag!
Mein Rückblick auf das diesjährige Osterfest:
- Der Balkon ist mit Margeriten, Dahlien und Geranien bepflanzt. Jetzt fehlt mir nur noch ein schönes Bäumchen, dass ich demnächst mal holen will. Und eine Gießkanne.
- Ich bin sch**ße im Eiersuchen: Ich hab lange erstmal gar nix gefunden und war dementsprechend auch die letzte.
- Ich werde alt: Ich hab beim Abwaschen Klassik-Radio gehört.
- Fernsehen zu Ostern ist auch nicht das, was es mal war: gar keine schönen Jesus-Reportagen. Vielleicht schau ich aber heute beim Bügeln Sakrileg…
- Ich hab Lust in der Bibel zu lesen. (Vielleicht ist das Neue Testament ja verständlicher?)
Jetzt nutze ich die freie Zeit und bereite mal mein Seminar zu Bildung nach 1945 in BRD und DDR weiter vor. Das heißt, nochmal alle Texte lesen und schauen, ob ich die den Studis so zumuten kann.
Seit Freitag Abend haben wir nun unser neues Sofa. Peter und ein sehr guter Freund sind 20 Uhr zu Ikea gefahren und haben - nach einigen Problemen - das Karlstad 3er-Sofa in Braun plus Lack-Cpuchtisch in schwarzbraun mitnehmen können. Der Aufbau des Sofas hat erstaunlich gut geklappt - wir hatten schon gedacht die halbe Nacht dazusitzen, aber kurz vor Mitternacht saßen wir gemütlich auf unserem neuen Sofa mit neuem Tisch vor uns. Toll! Hat sich wirklich gelohnt! Continue Reading…
Bin eben aus dem Kino gekommen und warte auf unser neues Sofa. Und während ich dies sehnsüchtigst tu, kann ich auch gleich meine Rezension zum Film abgeben.
Alice im Wunderland habe ich vor einiger Zeit mal gelesen (als Kinderbuchversion) und war etwas schockiert, weil ich es eigentlich nicht als Kinderbuch empfinde, aber von der phantasievollen Geschichte sehr angetan. Als es hieß, dass Tim Burton einen Film aus Alice in Wonderland und Through the Looking Glasses machen würde, und sowohl Johnny Depp, den ich sehr verehre, als auch Helena Bonham Carter (die Mrs. Lovetts in Sweeney Todd, ebenfalls mit Johnny Depp; oder auch als Bellatrix Lestrange in Harry Potter) beteiligt sein würde, war ich sofort Feuer und Flamme!
Heute hab ich mir also den Film auf deutsch und in 3D angeschaut und finde, dass es eine gute, solide Verfilmung ist. Schön in Szene gesetzt, gute Schauspieler und gute Performances. Johnny Depp als verrückter Hutmacher ist klasse! Aber vom Hocker gehaun hat’s mich nicht. Es ist kein schlechter Film, aber von Tim Burton erwartet man vielleicht einfach immer etwas mehr als gut, und das Sahnehäupchen fehlt irgendwie. Trotzdem wird die DVD bei uns irgendwann einziehen und ich vermute auf englisch ist er nochmal besser. Aber ein grandioses Meisterwerk ist es leider nicht.