Für meine erste Sitzung im Erzählcafé, dass das Thema “Kinder- und Jugendbücher” behandeln wird, habe ich die letzten Tage schonmal einige Bücher zusammen gesammelt. Da es auch um das eigene Lieblingskinderbuch gehen soll, habe ich auch mein Lieblingskinderbuch besorgt. “Der kleine Angshase” war für mich als doch sehr ängstliches Kind immer eine Identifikationsfigur und ich habe mir das Buch mehr als oft vorlesen lassen. Da es nun schonmal auf dem Couchtisch lag, musste ich es heute auch gleich lesen und sofort waren die Erinnerungen an das Buch wieder absolut präsent. Der kleine Angsthase, der immer vor allem Angst hat - ich - und der böse Wolf, der den ganz kleinen Ulli schnappt. Und der Angsthase vergisst seine Angst und rettet ganz mutig seinen kleinen Freund - das ich, das ich sein wollte.
Jetzt das Buch nochmal zu lesen, hat mir gezeigt, wie stark mich das Buch beeinflusst hat und meine Helfernatur gestärkt hat. Ich bin immernoch oft ängstlich, aber gerade um zu helfen vergesse ich meine Angst und helfe - auch mir selber, in dem ich mir neue Sachen zutraue.
Für jedes Kind - ängstlich oder mutig - ein schönes Buch mit einer schönen Geschichte und der richtigen Intention.
Gleich geht es los: Tierarztaktion mit beiden Stubentigern. Nicht, weil sie sich heute Nacht einen Keks geklaut und gefuttert haben, sondern weil die jährliche Impfung ansteht. Außerdem wollen wir uns doch gleich mal die neue Praxis unseres Haustierarztes anschauen. Auf auf!
Auf Nachfrage hat sich der Vorsitzende des Promotionsausschusses meine “Akte” direkt angeschaut und die Annahme als Doktorandin bestätigt. Jetzt brauch ich nur noch den offiziellen Wisch für die Stipendienbewerbung. So schnell kann das gehen und auf einmal ist man Promovendin an der Universität Kassel. *freu*
Die Woche war arbeitstechnisch sehr anstrengend, weil ich
die Endfassung(en) eines Antrages meiner Arbeitsgruppe fertiggestellt habe,
zur ersten Sitzung meines Forschungskolloquium gegangen bin,
zum ersten Vortrag unserer Vortragsreihe gegangen bin
und damit selten vor 20 Uhr zu Hause war, und wenn doch von Zuhause gearbeitet habe. Trotzdem eine gute Woche, eben weil sie so produktiv war.
Außerdem habe ich eine tolle Empfehlung für meine Stipendienbewerbung bekommen. Jetzt fehlt nur noch das Gutachten meiner Doktormutter und mein Anschreiben inklusive Motivation. Dazu bin ich in dieser Woche fast gar nicht gekommen.
Heute ist 1. Mai und traditionell gehen Peter und ich auf die 1.Mai-Demo, die glücklicherweise gleich bei uns um die Ecke beginnt. Deshalb wünsche ich euch allen einen schönen 1.Mai und bin weg.