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Walter Moers Die Stadt der träumenden Bücher fand ich unglaublich gut, daher griff ich ganz instinktiv zum Schrecksenmeister als ich für die Sommermonate eine Fantasy-Geschichte suchte. Und ich bin nicht enttäuscht wurden. Zwar ist Der Schrecksenmeister nicht annähernd so lustig wie Die Stadt der träumenden Bücher, dennoch ist es eine spannende Geschichte, die mit allerlei Merkwürdigkeiten und Anspielungen auf große Literaten den/die Leser/in in seinen Bann zieht.
Grandios ist für mich als Katzenliebhaberin, dass die Hauptfigur eine Kratze (zamonische Spielart der Katze die alle tierischen Sprachen spricht) ist. In der Taschenbuchausgabe gibt es sogar passend zum Cover ein Lesezeichen, dass das kleine Krätzchen Echo zeigt. Solche Beigaben liebe ich!
Fazit: Für Zamonien-Fans ein Muss!
Dark Flame ist der vierte Teil in der Immortals-Reihe von Alyson Noel. Und wahrscheinlich ist es der langweiligste von allen. Die Geschichte, die eigentlich nicht schlecht ist, ist sehr langatmig erzählt und eigentlich wird es erst im letzten Drittel wieder spannend. Den Teil dazwischen hätte man auch kurz in ein bis zwei Kapiteln abhandeln können.
Im Vergleich zu anderen Büchern dieses Genres, die ich lese/gelesen habe (Twilight-Reihe, Vampire-Academy-Reihe) ist diese die schwächste Reihe, gerade was den Erzählstil angeht, aber auch die Motivation der Figuren. Trotzdem ist es gute Unterhaltung und vielleicht wird der fünfte Band ja auch wieder etwas spannender.
Das Cover ist mal wieder unglublich *bäääh*, weshalb ich den Schutzumschlag gleich weggenommen habe und das Buch nackt (grauer Leinen mit eingestanzter lila Schrift) gelesen habe. Warum die Cover immer so kitschig aussehen müssen, verstehe ich überhaupt nicht. Bei der Vampire-Academy-Reihe sind die Bilder auf dem Cover ebenso schrecklich. Allein die Twilight-Reihe scheint da eine Ausnahme zu sein.
Am letzten Dienstag hatte ich das vorläufig letzte Gespräch zu meiner Stipendiumsbewerbung. Die Gutachten der Vertrauensdozentin und der StipendiatInnengruppe sind auf dem Weg zur Stiftung. Jetzt heißt es warten: Am 23. September entscheidet das Gremium darüber, ob ich für die nächsten 2 Jahre ein Stipendium von ihnen erhalte um meine Doktorarbeit zu schreiben. Ich hoffe sehr darauf, und werde natürlich weiter davon berichten .
Das Semester läuft nur noch eine Woche und danach wird es auf dem Campus wieder etwas ruhiger. Irgendwie freue ich mich schon darauf. Das Sommersemester war irgendwie sehr anstrengend und gerade in meinem Germanistik-Seminar ist so viel schief gelaufen, dass ich froh bin, dass es jetzt vorbei ist.
Außerdem freue ich mich auf unseren Urlaub. Diesmal wird es ein richtiger Familienurlaub: Peter und ich fahren mit meiner Mutter in die Südschweiz um Peters Mutter zu besuchen und dort Urlaub zu machen. Anfang August wollen wir für 1 1/2 Wochen nach Lugano fahren. Und da Urlaub bei uns heißt, viel nichts zu tun, bin ich natürlich schon auf der Jagd nach Lesestoff. Bisher ist folgendes geplant:
Das sind 1311 Seiten und sollte also reichen.
Posted Juli 10th, 2010. 2 comments
Diese Novella, wie es Autorin Stephenie Meyer nennt, spielt paralell zum dritten Teil der Twilight-Reihe Eclipse. Wer Eclipse noch nicht gelesen hat und auch diese Novella noch lesen will, sollte also hier nicht weiterlesen. SPOILER Continue Reading…
Der fünfte Teil der Vampire-Academy-Reihe um Rose ist wieder sehr spannend. Es wird gekämpft, eingebrochen, gekidnappt … alles um Dimitri, die große Liebe von Rose, von seinem Dasein als Strigoi (böser Vampir) zu befreien. Ich verrate nicht, ob es gelingt - es ist auf jeden Fall einer der spannendsten Teile der gesamten Reihe, der auch vieles vom Royal Court und den Gesetzen der Moroi erklärt.
Eines muss man Richelle Mead lassen: Sie weiß, wie man Kliffhanger macht. Ich bin schon sehr gespannt auf den sechsten und letzten Teil, der im Dezember erscheinen wird!
Eine Erzählung von Max Frisch, die gar nicht so einfach zu beschreiben ist. Denn eigentlich findet keine große Handlung statt. Alles dreht sich um Herr Geiser, der allein in einem Haus im Tessin wohnt. Etwas weiter gibt es ein kleines Dorf, doch ein Unwetter hat die Straße ersteinmal sperren lassen. Was macht nun dieser, anscheinend schon etwas betagte Mann allein dort oben? Er liest und versucht sich an verscheidene Dinge zu erinnern. Nach Basel, zu seiner Tochter will er jedenfalls nicht. Er liest also und heftet sich die Lexikonartikel an die Wand, von denen er meint, die wären wichtig, diese Sachen wolle er nicht vergessen.
Ich würde das, was Max Frisch hier macht eine Seelenstudie nennen. Was passiert mit einem Menschen, der allein im Alter seinem eigenen Vergessen unterliegt. Schleichend erkennt auch der Leser, das hier etwas nicht stimmt, doch Herr Geiser und die sterile Sprache von Frisch lassen ein sofortiges Erkennen und eine emotionale Bindung nicht zu.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich Frisch geschrieben hat und welch unterschiedlichen Themen er in seinen Werken anspricht.
Fazit: Für Frisch-Fans schon fast ein muss. Für LeserInnen, die sich für das Vergessen im Alter interessieren, ein schöner Fall.
Für meine erste Sitzung im Erzählcafé, dass das Thema “Kinder- und Jugendbücher” behandeln wird, habe ich die letzten Tage schonmal einige Bücher zusammen gesammelt. Da es auch um das eigene Lieblingskinderbuch gehen soll, habe ich auch mein Lieblingskinderbuch besorgt. “Der kleine Angshase” war für mich als doch sehr ängstliches Kind immer eine Identifikationsfigur und ich habe mir das Buch mehr als oft vorlesen lassen. Da es nun schonmal auf dem Couchtisch lag, musste ich es heute auch gleich lesen und sofort waren die Erinnerungen an das Buch wieder absolut präsent. Der kleine Angsthase, der immer vor allem Angst hat - ich - und der böse Wolf, der den ganz kleinen Ulli schnappt. Und der Angsthase vergisst seine Angst und rettet ganz mutig seinen kleinen Freund - das ich, das ich sein wollte.
Jetzt das Buch nochmal zu lesen, hat mir gezeigt, wie stark mich das Buch beeinflusst hat und meine Helfernatur gestärkt hat. Ich bin immernoch oft ängstlich, aber gerade um zu helfen vergesse ich meine Angst und helfe - auch mir selber, in dem ich mir neue Sachen zutraue.
Für jedes Kind - ängstlich oder mutig - ein schönes Buch mit einer schönen Geschichte und der richtigen Intention.