Eigentlich mag ich Goethe ja nichts so. Ich weiß, als Germanistin ist das schon fast Blasphemie, aber das ist genau der Grund, warum Goethe nicht in meinem persönlichen Kanon vorkommt. Zur Zeit mag ich aber ein wunderwunderwunderbares Lied: Wanderers Nachtlied II, Op. 96, No.3 D. 768 von Ulf Bästlein. Traumhaft! Einfach nur traumhaft! Und der Text ist ein Gedicht von niemand anderem als unserem Wolfgang Goethe, eben jenes Wanderers Nachtlied (Ein Gleiches).
Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.
Die Fernleihe, die ich morgen abgeben muss, finde ich nicht (hoffentlich ist sie im Büro.)
Halsschmerzen. Immernoch.
Kaffee auf die Hose geschüttet.
DoubleTwist will meine Musiken nicht überspielen, weil er immer meint das wären keine iTunesPlus-Dateien. Sind sie aber.
Wäscheständer lag die ganze Nacht umgekippt in einer Pfütze auf dem Balkon - inklusive weißer Wäsche. (Ich liebe es, Wäsche nochmal waschen zu müssen.)
Und das alles bis halb 10 morgens.
Na, das kann ja ein Tag werden.
Posted November 24th, 2009. 2 comments
Der beste Kampf ist die Vorsorge!
schreibt Masca auf ihrem Blog und hat damit vollkommen recht! Als selbst Betroffene schreibt sie auf ihrem Blog anonym über ihre Erkrankung.
Als ich auf Danielas Blog den Link zu ihrer Seite und den Aufruf zur Teilnahme an der Webkampagne zu Brustkrebs gesehen habe war klar: das unterstütze ich natürlich auch!
Posted Oktober 20th, 2009. 1 comment

Viele Menschen meinen ja, dass es in den Semesterferien ziemlich lau an der Uni läuft. Nun, das mag z.Z. auf die Mensa zutreffen, ich bin hingegen am wirbeln: Endspurt Vorlesungs- verzeichnis, Bericht zum Studien- programm, dafür Aktualisierung der Statistiken zum Studienprogramm, Antrag auf Finanzierung für nächstes Jahr, und bald geht die Planung für den Workshop im nächsten Semester los… Und nebenbei sollte ich mein Seminar vorbereiten, einen Methoden-Artikel und eine Ideenskizze für mein Promotionsvorhaben schreiben. Für letzteres wollte ich nochmal Urlaub nehmen, aber z.Z. läuft soviel hier im Büro zusammen, dass ich mir das kaum traue.
Ich peile mal eine spontane Woche Mitte September dafür an.
Die beiden Fellnasen, denen wir freundlicherweise dienen dürfen sind ja nun seit fast einem Jahr bei uns. Und da meint man eigentlich, dass man sie schon recht gut kennen gelernt hat. Zum Beispiel und weil es einer der wichtisten Bestandteile eines Katzenlebens ist: das Futter. Kessie frisst so ziemlich alles, was man ihr vor die Nase hält. Wenn sie mal krank werden sollte, dann kann man Tabletten ohne Probleme in Leckerlies oder Käse oder Schinken o.ä verstecken. Max ist da schon ein schwierigerer Fall. Als er bei uns einzog hat er ganze vier Tage tatsächlich gar nichts gefressen. Inzwischen vertraut er uns weitgehend genug um uns zu glauben, dass wir ihn tatsächlich nicht vergiften wollen. Max ist aber wahrscheinlich der einzige Kater der Welt, der Katzen-Leckerlies, Schinken, Käse und Co. verabscheut. Er schmeißt den Schinken zwar durch die Wohnung und jagd ihn. Aber fressen? Fehlanzeige! Nur ab und an mal ein Schlückchen, besser: eine Pfote Milch, mehr ist nicht drin. Meint man! Gestern hat Max unseren Nachbarn, ebenfalls Katzenbesitzer und bei uns zum Kaffeetrinken eingeladen, mal zeigen wollen wie lustig er ist und hat die kleinen Papierbackförmchen (ja: Plural!) aus dem Mülleimer geangelt und ist damit quer durch die Wohnung gerannt um die Krümelchen zu fressen!
Fazit: Max ist also ein Muffin-Kater! Und wir brauchen einen neuen Mülleimer in der Küche. Als wir nämlich nochmal raus in den Garten sind und den Mülleimer mit den geliebten Muffinkrümmeln in den Backförmchen nur mit Pappe und darauf dem schweren Handstaubsauger abgedeckt haben, hat das den Max nicht wirklich aufgehalten die Förmchen in der gesamten Wohnung zu verteilen… Er war danach augenscheinlich zufrieden.
Tja, so schnell kann es gehen. Unsere lieben Freunde Daniela und Florian sind seit Freitag, 15.05. (was ein tolles Geburtsdatum!) 18.18 Uhr (wirklich!) Eltern. Ein echter Herzensbrecher ist der kleine Jakob jetzt schon (klickst du hier). Und wir freuen uns schon, die beste Tante und der beste Onkel der Welt zu werden. Außerdem kann man da ja schonmal üben.
Für ganz ganz später. Nicht das hier gleich wieder die Gerüchteküche anfängt zu kochen…
Am 07. Mai verwandelt sich der Campus der Uni Kassel in ein kulturelles Wunderwerk, wenn Musiker, Dichter und Künstler ihre Werke vorstellen.

So macht die student paper der Anglistik- und Amerikanistik-Studierenden <blank> Werbung für ihr Fest = Festival. Ich bin schon sehr gespannt und werde auf jeden Fall dabei sein.
Mehr Informationen gibt es auch unter www.blankpaper.de .